Berufliche Zukunft für Jugendliche in Cotopaxi

Eine Herausforderung für junge Menschen in Ecuador ist der Mangel an Berufs- und Bildungsmöglichkeiten. Er behindert die berufliche Entwicklung und die Zukunftschancen. Viele junge Frauen und Männer würden sich gerne selbstständig machen. Oft fehlen ihnen hierfür jedoch die notwendigen Kenntnisse und finanziellen Mittel. In den vergangenen drei Jahren sind in den Projektregionen Cotopaxi und Santa Elena die Raten für Schulabbrüche, Teenagerschwangerschaften und chronische Mangelernährung sprunghaft angestiegen.

Die Teddy Stiftung unterstützt das Projekt zur Integration junger Menschen im ländlichen Raum Ecuador, insbesondere junger Frauen, in den Arbeitsmarkt. Wir fördern die Gründung eigener Unternehmen durch Schulungen und Startkapital, um eine eigenständige Existenzsicherung zu ermöglichen. Gleichzeitig bekämpfen wir die Unterernährung von Kleinkindern und stärken die Mutter-Kind-Gesundheit durch nahrhafte Lebensmittel, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen. Auch Väter und Ehemänner binden wir aktiv ein – durch Workshops zu verantwortungsvoller Vaterschaft.

18,5%

der Ecuadorianer:innen zwischen 15 und 24 Jahren gingen 2022 weder einer Ausbildung noch einer Arbeit nach.

125

Jugendliche auf Arbeitssuche werden im Projekt durch Mentoring und Bewerbungstrainings unterstützt

Projektmaßnahmen

  • Unternehmerische Schulungen für 220 Jugendliche und junge Erwachsene
  • Startkapital und Unterstützung für die Unternehmensgründung
  • Bewerbungstrainings und Mentoring für 125 Jugendliche auf Arbeitssuche
  • Errichtung von zwei Kompetenzzentren für digitale Bildung
  • Gesundheitsleistungen für 400 Schwangere und Mütter mit Kleinkindern
  • Workshops für 300 Väter zu aktiver Vaterschaft

Erwerbstätigkeit fördern durch Mentoring-Programm

Mit 75 jungen Frauen und 50 jungen Männern führen wir Trainings zur Stärkung ihrer Soft Skills durch. Dabei lernen sie, wie sie ihren Lebenslauf schreiben und Bewerbungsgespräche meistern. Außerdem erwerben sie grundlegende Kenntnisse in Word und Excel. Während der Arbeitssuche begleiten wir die Jugendlichen durch ein Mentoring-Programm. Die Mentor:innen sichten ihre Bewerbungsunterlagen, geben Tipps für Verbesserungen und üben mit ihnen Vorstellungsgespräche. Außerdem richten wir digitale Kompetenzzentren in den Gemeinden ein, damit die Jugendlichen, aber auch andere Gemeindemitglieder, dort ihre digitalen Fähigkeiten erweitern können. Auf diese Weise unterstützen wir 125 junge Menschen, eine feste Arbeitsstelle zu finden. Um die wirtschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung junger Frauen zu fördern, sensibilisieren wir unterschiedliche Behörden und Unternehmen für das Thema. Wir führen eine Kommunikationskampagne in den lokalen Medien durch, insbesondere im Radio. Zusammen mit den Jugendlichen organisieren wir Veranstaltungen für 500 Eltern, Führungskräfte und Ehepartner:innen, damit sie die jungen Frauen und Männer bei ihren unternehmerischen Aktivitäten und der Arbeitssuche unterstützen.
 

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